Ein Arbeitskollege hat mich darauf hingewiesen, dass die Linux Zertifizierung LPIC-1 auch sofort ein SUSE Administrator Zertifikat beinhaltet – man muss es nur eigenhändig online nach der Prüfung anfordern. Das Ausfüllen der Formulare und viele Klicken aller eMail-Aktivierungslinks hat sich letztendlich gelohnt, immerhin gefällt mir die Farbe Grün sehr gut 😀

Äh, ich habe mir gedacht, so ein Wasserzeichen macht vielleicht noch Sinn ;-)

Äh, ich habe mir gedacht, so ein Wasserzeichen macht vielleicht noch Sinn 😉

An meiner Arbeitsstelle haben wir über 600 SLES 11 Server. Alleine unser Team betreut 282 davon (hab‘ gerade nochmal nachgeschaut). Eigentlich haben wir fast ausschließlich SLES Server, wobei ich mit meinen inzwischen 6 Debian Kisten [noch] eher die Ausnahme sein darf. Auch einige Red Hat Maschinen gibt es, aber die betreffen uns nicht weil andere Teams und anderer Anwendungsbereich. Ach und Solaris hat es zumindest vor 2 Jahren noch gegeben, wobei ich glaube die sind inzwischen abgebaut.

Ich selbst hatte letztes Jahr den Team internen Server-pro-Projekt Rekord mit 39 Server für nur 1 Projekt bzw. Service. Aufgebläht wurde es wegen den Unmengen an ElasticSearch Nodes die wir brauchten, Elasticsearch skaliert nun mal in die Breite, nicht in die Höhe.“Zum Glück“ (kosten bedingt natürlich) sind es alles nur VMs auf verschiedenen ESX verteilt, mal abgesehen von den physischen sechs Datenbank-Blades. Aber wie ich gehört habe übersteigt ein anderes Team Projekt noch 2015 diese Marke 🙂

Ich finde, da passt dieses Zertifikat doch ganz gut. Was übrigens einmalig bleibt, ein LPIC-2 oder gar LPIC-3 ergibt kein zweites oder erweitertes SUSE Zertifikat.

Kategorien: LinuxPersönliches

Schroeffu

Der Autor ist Schweizer, verheiratet, seit November 2015 zu seiner liebevollen Frau nach Braunschweig, Deutschland, ausgewandert. Als Vater von inzwischen zwei Kindern kommt das Bloggen hoffentlich nicht zu kurz.

4 Kommentare

Ami · 25. Januar 2016 um 13:11

Nice Schröffi, Gratuliere!
Ami

Angela Hoffmann · 8. April 2016 um 20:16

Hallo,
sehr interessant.
Welchen Nutzen hat es denn, suse-Administrator zu werden/sein? Ich habe ja schon diverse Linuxsysteme in Vewendung gehabt, und eher nur gezwungener Maßen gewechselt weil mir das Upgrade von 12.04 Ubuntu zu 12.10 einen heftigen Kernelpanik bescherte und der Rechner auch nach der Reperatur und Entfernung des betroffenen Laufwerks, sämtliche Ubuntu-Abkömmlinge verweigerte bis hin zu Debian. Nur openSuse, Puppy PCLOS und Salix liefen noch einwandfrei. Es wird inzwischen immer schwieriger, denn seit neuestem wird systembedingt und Software bedingt immer mehr Zwang ausgeübt, 32bit Systeme aus dem Rennen zu nehmen, Was ich doof finde wenn der Rechner noch tadellos funktioniert. Der Knackpunkt ist übrigens der, alles in meinem PC läuft auf 64 bit, aber der Bastler von dem ich ihn her habe hat eine 32bit-dedizierte NvidiaGrafikkarte verwendet, alles in einem Bausatz, die wir nicht entfernen können.Aber gut, das führt zuweit weg von der Frage ob für mich dieser suse-Administrator von Vorteil wäre. Z.Z. laufen bei mir mindestens 2 Rechner auf openSuse13.1. Willkommen und viel Glück in Deutschland

    Schroeffu · 12. April 2016 um 15:52

    Hallo Angela,

    Danke für den Willkommensgruss 🙂
    Naja, also für den Desktop-Enduser hat so ein Zertifikat nicht wirklich Vorteile. Dieses SUSE-Admin-Certified Zertifikat erhält man auf Anfrage, nachdem man das LPIC 1 Zertifikat erhalten hat (das wiederum besteht aus 2 verschiedenen Prüfungen). Das LPIC 1 behandelt generell Linux, ganz unabhängig welches Distribution. Zudem ist es viel mehr Server-basierend, also im Prinzip alles auf der Kommandozeile weil auf 99% der Linux-Servern kein Desktop installiert ist.
    Eigentlich konfus, für die Arbeit mag ich die Kommandozeile am liebsten aber zuhause möchte ich nur noch ein extrem hübsches Linux wie ElementaryOS haben 🙂

Stellenangebot in Bern, Linux Middleware Junior/Professional/Senior » schroeffu.blog · 2. September 2015 um 22:33

[…] Interessierten habe ich hier ein bisschen Insider Informationen: In einem Linux Middleware Teams à 10 Personen liegen die Hauptaufgaben im Bereich Middleware Integration (Projekte) & Betrieb (Optimierung, Wartung, Changes, Entstörung, Rufbereitschaft) von zumeist Java J2EE Applikationen auf 100% Linux Servern (280+ in unserem Team, um genau zu sein), aber auch einige PHP/MySQL/PostgreSQL Applikationen. Plus, dieselben Aufgaben für die Proxy-Plattform B2B und B2C wie z.B. www.post.ch und andere Portale. Root Zugriff? Ja. Ein paar andere Details über mein jetziges noch-Arbeitsumfeld habe ich letztes Jahr schonmal aufgeschrieben. […]

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