Um es kurz zu sagen: Die standardmässig mitgelieferten IPod Kopfhörer sind kein Schritt in eine komfortablere Welt, sondern zwei Schritte zurück.

Netzwelt.de beschreibt diese Kopfhörer wiefolgt:

Die Original-iPod-Kopfhörer von Apple sind nicht gerade für ihren Klang berühmt. Und auch die Formgebung mag auf den einen oder anderen befremdlich wirken – erinnern sie doch stark an Billig-Kopfhörer aus den Neunzigern; nur dass sie eben weiß sind.

Ich könnte es nicht treffender sagen. Ich möchte nicht die Klangqualität kritisieren, sondern ein weniger angesprochener Kritikpunkt: Man hört den IPod-Besitzer, bevor dieser um die Ecke biegt.

Seid mal ehrlich: Der Sinn eines Kopfhörers liegt darin, dass die Personen in der Umgebung die Musik nicht mithören müssen. Hier ist gerade das Gegenteil der Fall. Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit. Und jeden Morgen muss ich mir die Punkmusik hinter meinem Sitzplatz anhören. Und die neusten House Hit’s vor mir. Und seitlich das Gedudel aus Ländern, dessen Musik ich schlichtweg nicht ausstehen kann. Das liegt unter anderem daran, dass diese Standard Kopfhörer die Ohrmuschel nicht abdichten, so dass der Klang ungehindert an die Aussenwelt gelangt.

Ich frage mich heute noch; was hat sich Apple beim Release des IPod’s dabei gedacht? Die News, dass Apple am 9. April 2007 den 100-millionsten IPod verkauft hat, war für mich wie ein Schlag ins Gesicht.

Die Lösung kann man kaufen.

Die Wunder-Kopfhörer auf dem Bild nennen sich “Ear-In”. Diese Kopfhörer sitzen besser im Ohr, die Klangqualität ist geradezu himmlisch. Und das Beste: Es dringt kein Klang nach aussen. So ist auch eine Busfahrt wieder lustig. Glaubst du nicht? Dann lies bitte unbedingt die Erfahrungsberichte hier und hier.

Wer kein Geld für diese zusätzlichen Kopfhörer ausgeben möchte oder noch keinen IPod besitzt (Gott sei Dank!), der kauft sich ein Sony Ericsson Handy der Serie “Walkman-Handy“. Die haben solche “Ear-In” Kopfhörer bereits in der Verkaufspackung beigepackt.

Kategorien: iPhone

Schroeffu

Der Autor ist Schweizer, verheiratet, Vater von bisher einem Kind und seit November 2015 zu seiner liebevollen Frau nach Braunschweig, Deutschland, ausgewandert. Mit im Gepäck: Die Familienplanung, jede Menge Plüsch-Pinguine und die Tastatur zum bloggen.

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